Additional Information

 

Wie hoch ist die Grundgebühr im Jahr 2012 und welche Leistungen
werden über die Grundgebühr finanziert?

 

  • Die Grundgebühr für Wohngrundstücke beträgt im Jahr 2012
    je Person
    11,04 € jährlich bzw. 0,92 € monatlich.

  • Die Grundgebühr für Gewerbegrundstücke beträgt im Jahr 2012
    je angeschlossener gewerblicher Anfallstelle 67,44 € jährlich
    bzw. 5,62 € monatlich.

 

 

Gemäß § 2 Abs. 8 Zif. 1 Abfallgebührensatzung werden aus der Grundgebühr für Wohn- und Gewerbegrundstücke folgende Aufwendungen finanziert ...

 

  • die allgemeinen Verwaltungskosten, darunter die Vorhaltekosten für Wertstoffhöfe
    (Personal, Versicherung, allgemeine Geschäftsausgaben),

  • die Kosten für die Abfallberatung,

  • die Kosten für die Behältererstgestellung nach Vertragswechsel sowie

  • die Aufwendungen des Landkreises für die Beseitigung von verbotswidrig abgelagerten Abfällen ein.

  • Darüber hinaus beinhalten die Grundgebühren für Wohngrundstücke auch die Kosten für die Entsorgung schadstoffhaltiger (gefährlicher) Abfälle.

 

 

Wie wird die Entsorgung von Verkaufsverpackungen finanziert,
die mit dem Lizenzzeichen des Betreibers eines Dualen Systems gekennzeichnet sind?

 

Verkaufsverpackungen
Leichtverpackungen - Glasverpackungen

Die Entsorgung dieser Verkaufsverpackungen aus Kunststoff, Aluminium, Glas, Verbundmaterialien und Weißblech, die beim Endverbraucher angefallen und die über die Gelben Wertstoffsäcke gesammelt und einer Verwertung zugeführt werden, wird nicht aus Ihren Abfallgebühren finanziert.

Die Finanzierung erfolgt über den Kauf der Verpackungen,
bzw. der Waren, die darin verpackt sind.

Die Hersteller sind verplichtet, ein Lizenzzeichen bei einem Betreiber eines Dualen Systems zu erwerben.
Der Verbraucher zahlt für jedes so gekennzeichnete Produkt wenige Cent mehr und hat damit die Kosten, die für die Entsorgung der Verpackungen anfallen, bereits bezahlt. Die Höhe des Entsorgungskostenanteils am Produktpreis ist abhängig vom Verpackungsmaterial und vom Gewicht der Verpackung.

 

 

Verkaufsverpackungen - Papier und Pappe

Im Haushalt fallen Zeitungen und Zeitschriften, beschriebene Hefte oder veraltete Kalender an. Außerdem die Faltschachtel vom Konfekt, der Karton vom neuen Kaffeeautomat oder die Tüte von den Sonntagsbrötchen. Die zuletzt genannten haben ein Lizenzzeichen des Betreibers eines Dualen Systems, Zeitungen, Hefte oder Kalender haben dieses nicht. Ungeachtet dessen sammeln Sie alles gemeinsam in der (blauen) Papiertonne.

Die Fachleute habe ermittelt, dass nur rund 14% des Papiers, das über die Papiertonnen entsorgt wird,
mit einem Lizenzzeichen gekennzeichnet ist. Die übrigen 86% des Papiers sind nicht mit einem solchen gekennzeichnet. Aus diesem Grund werden ca. 14% der Entsorgungskosten für Wertstoffe aus Papier und Pappe über den von Ihnen beim Einkauf bereits entrichteten Entorgungskostenanteil finanziert. Die verbleibenden ca. 86% werden über die Grundgebühr finanziert, die der Eigenbetrieb Abfallwirtschaft
Mansfeld-Südharz von Ihnen abfordert.

 

 

Ausführlich informiert das BMU hier zum Thema Verpackungen und Getränke.

  • Informationen zum Thema Verkaufsverpackungen des BMU finden Sie hier.

  • Die Rechtsgrundlagen für das sog. Duale Sammelsystem ist in der Verpackungsverordnung festgelegt.

  • Welche Verpackungsabfälle im Gelben Wertstoffsack, den Glascontainern und den Papiertonnen gesammelt werden, erfahren Sie im Online Abfall ABC.

 

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